24.10.2018 (Mittwoch)

24.10.2018 - 27.10.2018

Aufführung in der Residenz vom Schauspiel Leipzig

all inclusive
Julian Hetzel (Utrecht)
 
Deutschland-Premiere am 24. Oktober 2018
In englischer Sprache
 
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„all inclusive“ ist eine Performance über die Ästhetisierung von Gewalt, in der Julian Hetzel seine kritische Auseinandersetzung mit Kriegsführung fortsetzt. In seiner neuen Arbeit untersucht er das paradoxe Prinzip von Bildproduktion durch Bilderzerstörung und analysiert die Sprengkraft vom Krieg der Bilder und Medien.
Während die Zerstörung von Kulturgütern zu einem Werkzeug strategischer Kriegsführung geworden ist, wurde das Museum zum erweiterten Schlachtfeld. Hier wird Gewalt zur Kunst und schließlich zum Massenprodukt für Touristen. Was, wenn Souvenirs eigentlich Jagdtrophäen sind? 

„all inclusive“ stellt Kunst und Krieg, Touristen und Geflüchtete, Wirklichkeit und Vorstellungskraft einander gegenüber und beginnt auf diese Weise eine Reise durch einen temporären Ausstellungsraum. Das Publikum wird zu einer Führung durch ein Museum eingeladen, in dem die Wirklichkeit zurückschlägt.

www.julian-hetzel.com
 

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13.11.2018 (Dienstag)

13.11.2018 - 20.11.2018

Aufführung in der Residenz vom Schauspiel Leipzig

GHOST
Barokthegreat (Verona) / Artists in Residence
 
Premiere am 13. November 2018
 
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Chicago, Ende der 1990er Jahre. In den Straßen und auf den Plätzen bahnt sich ein neuer Trend der Jugendkultur seinen Weg in den Mainstream: Footwork. Wie bei anderen Formen des Streetdance finden Footwork-Sessions in Gruppen statt, und in sogenannten „Battles“ fordern sich die TänzerInnen gegenseitig heraus. Zur Musik, die gewöhnlich in atemberaubenden Tempi von 155–165 Beats pro Minute gespielt wird, ist Footwork in erster Linie eine Übung in Geschwindigkeit. Die Füße der TänzerInnen verschwimmen in fließenden, flatternden Bewegungen unter einem statischen Torso, im hypnotischen Ausbruch der Rhythmen halten die Oberkörper regungslos die Balance. Die besten Footworker können die Musik wie eine Karte lesen, niemals verpassen sie es, die subtilen Variationen in Dynamik und Rhythmus der Musik in ihre Bewegungen aufzunehmen. Die DJs produzieren diese Musik aus Einflüssen von House, Drum and Bass und Detroit Techno explizit für die Tanzsessions.

Die italienische Performancegruppe Barokthegreat um die Tänzerin Sonia Brunelli und die Musikerin Leila Gharib nimmt sich gemeinsam mit dem in London lebenden Regisseur und Bühnenbildner Simon Vincenci der Footwork-Kultur an und intensiviert die Erfahrung des Straßentanzes auf der Bühne. Dabei liegt ihr Augenmerk auf der geisterhaften Verselbstständigung einzelner Gliedmaßen des tanzenden Körpers, angetrieben von der auf Trennung und Ablösung basierenden Musik.

www.barokthegreat.info
 

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  • Stempelspiel Ritterburg (Kopie)

  • Stempelspiel Ritterburg

  • Neo-Rauch

  • Lubok 8