21.04.2018 (Samstag)

14.04.2018 - 06.05.2018

Right Here, Right Now

Alumni der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
 
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Simon Baumgart: »Tätowierung für den Rücken«, Tätowierung (2014). Foto: Etienne Dietzel
 
Die Ausstellung »Right Here, Right Now« ist ein Blick zurück und zugleich ein Blick nach vorne. Die Schau, die zum großen Frühjahrsrundgang in der Spinnerei Leipzig eröffnet, stellt mit Simon Baumgart, Matthias Frenzel, Julia Miorin, Sarah Pschorn, Stefan Schwarzer, Yu-Shen Su, Diego Vivanco und Anja Warzecha acht junge Künstlerinnen und Künstler vor, die vor kurzem ihr Studium an der BURG abschlossen haben und sich derzeit erfolgreich im Kunstfeld etablieren. Die Präsentation macht sichtbar, was die Ausstellenden während der Ausbildung geprägt hat und in welche Richtung sich ihre individuelle künstlerische Praxis nun weiter entwickelt.
 
Die durch eine Jury aus den letzten fünf Abgangsjahrgängen der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ausgewählten Positionen verdeutlichen die große Heterogenität der künstlerischen Arbeitsweisen ebenso wie die Bandbreite der künstlerischen Studiengänge an der Kunsthochschule. Sie reicht von konzeptuellen bis hin zu materialund raumbasierten Ansätzen. Unterschiedliche Medien wie Malerei, Grafik und Keramik stehen neben fotografischen, installativen und filmischen Positionen. »Right Here, Right Now« ist der Auftakt einer Reihe von Ausstellungen, in denen die BURG bemerkenswerte Positionen von Absolventinnen und Absolventen einer breiteren Öffentlichkeit vorstellt.
 
Kuratiert von Stefan Hurtig
 

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19.04.2018 - 21.04.2018

Aufführung in der Residenz vom Schauspiel Leipzig

slave to the rhythm
Hermann Heisig (Leipzig/Berlin) / Artists in Residence

Do, 19.04. Premiere / sowie Fr, 20.04. und 21.04., je 20 Uhr
 
Im Kontext der Lebensreformbewegung begründete der Schweizer Komponist und Musikpädagoge Émile Jaques-Dalcroze zu Beginn des 20. Jahrhunderts die rhythmischmusikalische Erziehung als eine Methode, die unmittelbare Verbindung zwischen Musik und Bewegung als eine Art bewegte Plastik körperlich darzustellen. Dieser künstlerische Ansatz war nichts weniger als ein Teil eines umfassenden Gesellschaftsentwurfes, ein sozialutopisches Experiment, geschaffen aus einer Suche nach dem neuen Menschen. Im Zentrum der rhythmisch-tänzerischen Übungen stand die Idee der Ganzheitlichkeit, das harmonische Zusammenwirken aller Kräfte.

In „slave to the rhythm“ unternimmt der Choreograph Hermann Heisig den Versuch einer körperlichen Annäherung an Dalcroze’ Methode, um das ihr innewohnende utopische Potential aus der Perspektive heutiger Lebenserfahrungen zu befragen. Im Fokus steht dabei weniger die detailgenaue Rekonstruktion der historischen Vorlagen, sondern vielmehr eine Konfrontation ganzheitlicher Körperideologien mit den fragmentierten Wahrnehmungsmustern unserer Zeit. Heisig interessiert sich für den Punkt, an dem Harmonie totalitär wird, das Lebendige mechanisch, oder auch der Rhythmus und die Dynamik einer Gruppe außer Kontrolle geraten. Gemeinsam mit fünf TänzerInnen und einem Pianisten begibt er sich auf die verwegene Suche nach einer Lebensreformbewegung für das 21. Jahrhundert.
 
 

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  • Stempelspiel Ritterburg (Kopie)

  • Stempelspiel Ritterburg

  • Neo-Rauch

  • Lubok 8