11.09.2010
NIGHT OF THE PAWN
Sonderausstellung in der Werkschauhalle – „NIGHT OF THE PAWN Duchamp und seine Erben / 40 Berliner Künstler und die Schacharithmetik“ Christian Achenbach, Ruprecht von Kaufmann, Fabian Fobbe, Alex Tennigkeit, Björn Melhus, Norbert Bisky, Birgit Dieker, Armin Boehm, Tjorg Douglas Beer, Matthias Bitzer, Pablo Botarelli, Gama, Adrian Buschmann, Beza, Hannah Dougherty, Uros Djurovic, Gerrit Engel, Philip Grözinger, Gregor Hildebrandt, Sandra Meisel, Jonas Burgert, Uwe Henneken, Stefan Hirsig, John Isaac, Michelle Jerzierski, Henry Kleine, Stefan Rink, Moritz Schleime, Clemens Krauss, Robert Lucander, Jonathan Meese, Michel Witz, Herbert Volkmann, Henry Woller, Sebastian Schlicher, Lea Pagenkemper, Sebastian Schrader, Norbert Schwontkowski (Malerei / Fotografie / Installation / Film / Skulptur / Zeichnung / Collage) Die Halle 12 besteht in ihre Aufteilung durch die tragenden Säulen aus 8 Feldern, woran sich im rechten Teil vier kleinere abgeschlossene Räume anschließen. Beim Schachbrett sind es acht auf acht Felder. So hat sich aus der Zahlenarithmetik des Baus die Gestaltung von Ausstellung und Event sozusagen von selbst ergeben: in den vier rechten Raumkapseln treten jeweils zwei Künstler mit je vier eigenen Arbeiten ‚gegeneinander’ an, woraus zweiunddreißig Arbeiten resultieren, die an die zweiunddreißig Figuren auf dem Brett erinnern. In den acht Feldern links in der Halle treten acht Berliner Künstler gegen acht Leipziger Künstler beim Schachturnier an, wobei jeder Spieler acht Minuten pro Spiel hat, was einige Rasanz verspricht. Gerahmt wird dieses achtfache Duell von einer großen Bilderwand mit zweiunddreißig Arbeiten ebenso vieler Künstler. Insgesamt vierundsechzig (acht mal acht) gezeigte Arbeiten also von vierzig Künstlern – ein gewaltiges Angebot in einem absolut perfekten Rahmen!