12.09.2015
Von ZERO an
Die Deutsche Bahn Stiftung präsentierte ausgewählte Werke ihrer Kunstsammlung in der Baumwollspinnerei Leipzig. Im Mittelpunkt der rund 60 Bilder umfassenden Ausstellung standen die Arbeiten der Düsseldorfer Avantgarde-Gruppe ZERO um Otto Piene, Heinz Mack und Günther Uecker, die lange in der Versenkung verschwunden war . Die drei Rheinländer wollten die Kunst vom Nachkriegs-Ballast befreien, sie wollten neue Bilder und nicht zuletzt Spaß. Statt mit Pinsel und Farbe arbeiteten sie mit Silberfolie, Spiegeln, und Nägeln, mit Bewegung, Licht und Schatten. Die Ausstellung „Von ZERO an“ umfasste zudem Bilder weiterer Künstler aus der spannenden Zeit des deutschen Wirtschaftswunders sowie Werke von Victor Vasarely, Jirí Kolár und Jan Schoonhoven.