16.12.2017 (Samstag)

18.11.2017 - 13.01.2018

"Kunst ist schön…" und macht Freude! - 10 Jahre Karin Abt-Straubinger Stiftung

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© Lucia Dellefant, Where is your courage?, 2016
 
Mit ihrer Stiftung hat die Stuttgarter Galeristin Karin Abt-Straubinger in zehn Jahren über 150 Kunstprojekte gefördert: vom regionalen Projekt in Stuttgart bis zum internationalen Ausstellungsevent in Moskau. Letzteres fand unter Beteiligung von Leipziger Künstlerinnen und Künstlern statt, weshalb die Jubiläumsausstellung nach Stationen in Stuttgart (Galerie ABTART) und Rottweil (Kunstforum) auch in Leipzig zu sehen ist.
 
„Kunst ist schön… und macht Freude!“ lautet das Motto der Ausstellung, die in exemplarischer Weise zeigt, was Karin Abt-Straubinger in der vergangenen Dekade mit ihrem Engagement ermöglicht hat. Gemeinsam mit dem Künstler und Kurator Jürgen Knubben hat Karin Abt-Straubinger unter den von ihr geförderten Künstlern eine Auswahl getroffen, in welcher sich die Begeisterung für Kunst und eine Offenheit gegenüber einer Vielfalt künstlerischer Positionen manifestiert.
 
Es sind im weitesten Sinn Bilder und Skulpturen vertreten, immer aber mit einem innovativen Aspekt. Gemeinsam ist Ihnen, dass sie im Gegenständlichen, also in der Wirklichkeit verwurzelt sind. Bei den Bildern handelt es sich etwa um dreidimensionale Zeichnungen mit Cut-Outs und anderen Materialien, die einen „Maskenball“ thematisieren (Nadja Schöllhammer), oder um Bleistiftzeichnungen mit sogenanntem Drachenblut, welches eigentlich Harz aus dem uralten Drachenblutbaum ist und somit mythische Bezüge herstellt (Tulguldur Yondonjamts).
 
Bei den Skulpturen reicht das Spektrum von einer Großskulptur aus Aluminium (Daniel Wagenblast) über Kugeln aus gebrochenen Flaschenböden (Monika Goetz) und eher fragilen Papierobjekten (Thomas & Renée Rapedius). Auch Sprache wird in manches Werk miteinbezogen und fordert den Betrachter heraus, sich mit kritischen und unbequemen Botschaften auseinanderzusetzen (Lucia Dellefant, Peter Granser). „Flugobjekte“ und „Playstation“ sind selbstredende Titel von Installationen und geben ein Beispiel dafür, dass junge Künstler auf die reale Welt reagieren.
 
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Suzana Brborovic (Leipzig/Ljubljana), Lucia Dellefant (München), Peter Granser (Stuttgart), Monika Goetz (Berlin), Johannes Jensen (Stuttgart/Berlin), Fabian Kühfuß (Stuttgart), Pia Maria Martin (Stuttgart/ Nizza), Gabriela Oberkofler (Stuttgart), Renée & Thomas Rapedius (Berlin), Nadja Schöllhammer (Berlin), Tuguldur Yondonjamts (New York/ Ulaanbataar), Daniel Wagenblast (Stuttgart).
 

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