Veranstaltungen

19.04.2018 (Donnerstag)

14.04.2018 - 06.05.2018

Right Here, Right Now

Alumni der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
 
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Simon Baumgart: »Tätowierung für den Rücken«, Tätowierung (2014). Foto: Etienne Dietzel
 
Die Ausstellung »Right Here, Right Now« ist ein Blick zurück und zugleich ein Blick nach vorne. Die Schau, die zum großen Frühjahrsrundgang in der Spinnerei Leipzig eröffnet, stellt mit Simon Baumgart, Matthias Frenzel, Julia Miorin, Sarah Pschorn, Stefan Schwarzer, Yu-Shen Su, Diego Vivanco und Anja Warzecha acht junge Künstlerinnen und Künstler vor, die vor kurzem ihr Studium an der BURG abschlossen haben und sich derzeit erfolgreich im Kunstfeld etablieren. Die Präsentation macht sichtbar, was die Ausstellenden während der Ausbildung geprägt hat und in welche Richtung sich ihre individuelle künstlerische Praxis nun weiter entwickelt.
 
Die durch eine Jury aus den letzten fünf Abgangsjahrgängen der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ausgewählten Positionen verdeutlichen die große Heterogenität der künstlerischen Arbeitsweisen ebenso wie die Bandbreite der künstlerischen Studiengänge an der Kunsthochschule. Sie reicht von konzeptuellen bis hin zu materialund raumbasierten Ansätzen. Unterschiedliche Medien wie Malerei, Grafik und Keramik stehen neben fotografischen, installativen und filmischen Positionen. »Right Here, Right Now« ist der Auftakt einer Reihe von Ausstellungen, in denen die BURG bemerkenswerte Positionen von Absolventinnen und Absolventen einer breiteren Öffentlichkeit vorstellt.
 
Kuratiert von Stefan Hurtig
 

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19.04.2018 - 21.04.2018

Aufführung in der Residenz vom Schauspiel Leipzig

slave to the rhythm
Hermann Heisig (Leipzig/Berlin) / Artists in Residence

Do, 19.04. Premiere / sowie Fr, 20.04. und 21.04., je 20 Uhr
 
Im Kontext der Lebensreformbewegung begründete der Schweizer Komponist und Musikpädagoge Émile Jaques-Dalcroze zu Beginn des 20. Jahrhunderts die rhythmischmusikalische Erziehung als eine Methode, die unmittelbare Verbindung zwischen Musik und Bewegung als eine Art bewegte Plastik körperlich darzustellen. Dieser künstlerische Ansatz war nichts weniger als ein Teil eines umfassenden Gesellschaftsentwurfes, ein sozialutopisches Experiment, geschaffen aus einer Suche nach dem neuen Menschen. Im Zentrum der rhythmisch-tänzerischen Übungen stand die Idee der Ganzheitlichkeit, das harmonische Zusammenwirken aller Kräfte.

In „slave to the rhythm“ unternimmt der Choreograph Hermann Heisig den Versuch einer körperlichen Annäherung an Dalcroze’ Methode, um das ihr innewohnende utopische Potential aus der Perspektive heutiger Lebenserfahrungen zu befragen. Im Fokus steht dabei weniger die detailgenaue Rekonstruktion der historischen Vorlagen, sondern vielmehr eine Konfrontation ganzheitlicher Körperideologien mit den fragmentierten Wahrnehmungsmustern unserer Zeit. Heisig interessiert sich für den Punkt, an dem Harmonie totalitär wird, das Lebendige mechanisch, oder auch der Rhythmus und die Dynamik einer Gruppe außer Kontrolle geraten. Gemeinsam mit fünf TänzerInnen und einem Pianisten begibt er sich auf die verwegene Suche nach einer Lebensreformbewegung für das 21. Jahrhundert.
 
 

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28.04.2018 (Samstag)

28.04.2018 - 26.05.2018

f (r) i c t i o n in b e t w e e n [虛構] 之間

Eröffnung am 27. April um 19h mit Performance von Ya-Wen Fu
WERKSCHAU Halle 12
 
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© Ya-Wen Fu 'Aiming, but where to', interactive multimedia video-installation and performance, site-specific work, 2018
 
Die fluoreszierende Haut eines Oktopus, ein lernender Algorithmus, ein verschwundenes Flugzeug im ostchinesischen Meer, ein archäologisches Labor – zeitliche Rahmen und Kotexte werden gegenwärtig vermischt und neue Hybridwesen, jene Kreuzungen aus Wissenschaft, Technik, Mythos und Fiktion, füllen reale und virtuelle Räume. Wie formt Fiktion mit Hilfe ihrer Kollaborateure – Erfindung, Simulation und Emotion – die (Hyper-) Realität von heute? 

Die Ausstellung „f(r)iction in between“ beschäftigt sich mit zeitgenössischen Manifestationen der Fiktionalität in medialen, künstlerischen und politischen Kontexten. Die eingeladenen Künstler*innen aus Taiwan und Deutschland eint ihr Interesse, das Gemenge und die Verwicklungen dieser gegenwärtigen Fiktionalisierung in ihrer künstlerischen Sprache zu artikulieren. Dabei bedienen sie sich Inszenierungen der Fiktion aus dem Genre der Sci-Fi Literatur, Film- und Mediengeschichte, nationalen Mythen und kollektiven Erzählungen. Mit Videoinstallation und Fotografie, Objektkunst und Performance befragt die Ausstellung die Wirkungskraft der Fiktion auf Körper- und Gefühlswelten und stellt surreale und befremdliche Szenarien zur Diskussion.

Künstler*innen: Rebecca Agnes, Adam S. Fischer& Inga Martel, Wu Chi-Yu, Ya-Wen Fu, Yun-Ting Hung, Kristina Jurotschkin, Marie-Eve Levasseur, Robert Sieg, Wu Pohan,

Kuratorinnen: Kristina Semenova, Ya-Wen Fu
 

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05.05.2018 (Samstag)

Tag der Städtebauförderung

Am Samstag, den 5. Mai 2018 findet ab 13 Uhr nunmehr zum vierten Mal der Tag der Städtebauförderung als jährlich wiederkehrende bundesweite Veranstaltung auch in Leipzig statt.
 
In diesem Jahr stehen die Baumwollspinnerei und ihre Umgebung im Westen von Lindenau und Plagwitz im Fokus.
 
Auf der Spinnerei selbst – die mit ihren vor allem kulturellen Nutzungen seit vielen Jahren das Image des Leipziger Westens prägt – wird es vielfältige Aktivitäten geben. Im Zentrum des Geschehens steht die sich in Sanierung befindliche Halle 7, in die erstmals Einblicke gewährt werden. In den nächsten Jahren sollen sich hier sowohl das freie Theater Lofft und das Leipziger Tanztheater etablieren als auch das Naturkundemuseum einen neuen Standort bekommen.
Das Theater der Jungen Welt findet hier künftig Platz für seine Probebühnen.
 
Doch auch das Umfeld dies und jenseits der Bahnlinie wandelt sich. Von der Transformation des Güterbahnhofs Plagwitz zum Bürgerbahnhof Plagwitz über die dynamische Entwicklung im Gewerbegebiet Saarländer Straße und den Lindenauer Hafen bis nach Neulindenau sind die Veränderungen der wachsenden Stadt Leipzig sichtbar. Spannend sind dabei in diesem Fall auch die inhaltlichen Bezüge zwischen Kultur, Industrie und Innovation.
 

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Veranstaltungsarchiv 2018

05.05.2018 (Samstag)

Tag der Städtebauförderung

Am Samstag, den 5. Mai 2018 findet ab 13 Uhr nunmehr zum vierten Mal der Tag der Städtebauförderung als jährlich wiederkehrende bundesweite Veranstaltung auch in Leipzig statt.
 
In diesem Jahr stehen die Baumwollspinnerei und ihre Umgebung im Westen von Lindenau und Plagwitz im Fokus.
 
Auf der Spinnerei selbst – die mit ihren vor allem kulturellen Nutzungen seit vielen Jahren das Image des Leipziger Westens prägt – wird es vielfältige Aktivitäten geben. Im Zentrum des Geschehens steht die sich in Sanierung befindliche Halle 7, in die erstmals Einblicke gewährt werden. In den nächsten Jahren sollen sich hier sowohl das freie Theater Lofft und das Leipziger Tanztheater etablieren als auch das Naturkundemuseum einen neuen Standort bekommen.
Das Theater der Jungen Welt findet hier künftig Platz für seine Probebühnen.
 
Doch auch das Umfeld dies und jenseits der Bahnlinie wandelt sich. Von der Transformation des Güterbahnhofs Plagwitz zum Bürgerbahnhof Plagwitz über die dynamische Entwicklung im Gewerbegebiet Saarländer Straße und den Lindenauer Hafen bis nach Neulindenau sind die Veränderungen der wachsenden Stadt Leipzig sichtbar. Spannend sind dabei in diesem Fall auch die inhaltlichen Bezüge zwischen Kultur, Industrie und Innovation.
 

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28.04.2018 (Samstag)

28.04.2018 - 26.05.2018

f (r) i c t i o n in b e t w e e n [虛構] 之間

Eröffnung am 27. April um 19h mit Performance von Ya-Wen Fu
WERKSCHAU Halle 12
 
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© Ya-Wen Fu 'Aiming, but where to', interactive multimedia video-installation and performance, site-specific work, 2018
 
Die fluoreszierende Haut eines Oktopus, ein lernender Algorithmus, ein verschwundenes Flugzeug im ostchinesischen Meer, ein archäologisches Labor – zeitliche Rahmen und Kotexte werden gegenwärtig vermischt und neue Hybridwesen, jene Kreuzungen aus Wissenschaft, Technik, Mythos und Fiktion, füllen reale und virtuelle Räume. Wie formt Fiktion mit Hilfe ihrer Kollaborateure – Erfindung, Simulation und Emotion – die (Hyper-) Realität von heute? 

Die Ausstellung „f(r)iction in between“ beschäftigt sich mit zeitgenössischen Manifestationen der Fiktionalität in medialen, künstlerischen und politischen Kontexten. Die eingeladenen Künstler*innen aus Taiwan und Deutschland eint ihr Interesse, das Gemenge und die Verwicklungen dieser gegenwärtigen Fiktionalisierung in ihrer künstlerischen Sprache zu artikulieren. Dabei bedienen sie sich Inszenierungen der Fiktion aus dem Genre der Sci-Fi Literatur, Film- und Mediengeschichte, nationalen Mythen und kollektiven Erzählungen. Mit Videoinstallation und Fotografie, Objektkunst und Performance befragt die Ausstellung die Wirkungskraft der Fiktion auf Körper- und Gefühlswelten und stellt surreale und befremdliche Szenarien zur Diskussion.

Künstler*innen: Rebecca Agnes, Adam S. Fischer& Inga Martel, Wu Chi-Yu, Ya-Wen Fu, Yun-Ting Hung, Kristina Jurotschkin, Marie-Eve Levasseur, Robert Sieg, Wu Pohan,

Kuratorinnen: Kristina Semenova, Ya-Wen Fu
 

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19.04.2018 (Donnerstag)

19.04.2018 - 21.04.2018

Aufführung in der Residenz vom Schauspiel Leipzig

slave to the rhythm
Hermann Heisig (Leipzig/Berlin) / Artists in Residence

Do, 19.04. Premiere / sowie Fr, 20.04. und 21.04., je 20 Uhr
 
Im Kontext der Lebensreformbewegung begründete der Schweizer Komponist und Musikpädagoge Émile Jaques-Dalcroze zu Beginn des 20. Jahrhunderts die rhythmischmusikalische Erziehung als eine Methode, die unmittelbare Verbindung zwischen Musik und Bewegung als eine Art bewegte Plastik körperlich darzustellen. Dieser künstlerische Ansatz war nichts weniger als ein Teil eines umfassenden Gesellschaftsentwurfes, ein sozialutopisches Experiment, geschaffen aus einer Suche nach dem neuen Menschen. Im Zentrum der rhythmisch-tänzerischen Übungen stand die Idee der Ganzheitlichkeit, das harmonische Zusammenwirken aller Kräfte.

In „slave to the rhythm“ unternimmt der Choreograph Hermann Heisig den Versuch einer körperlichen Annäherung an Dalcroze’ Methode, um das ihr innewohnende utopische Potential aus der Perspektive heutiger Lebenserfahrungen zu befragen. Im Fokus steht dabei weniger die detailgenaue Rekonstruktion der historischen Vorlagen, sondern vielmehr eine Konfrontation ganzheitlicher Körperideologien mit den fragmentierten Wahrnehmungsmustern unserer Zeit. Heisig interessiert sich für den Punkt, an dem Harmonie totalitär wird, das Lebendige mechanisch, oder auch der Rhythmus und die Dynamik einer Gruppe außer Kontrolle geraten. Gemeinsam mit fünf TänzerInnen und einem Pianisten begibt er sich auf die verwegene Suche nach einer Lebensreformbewegung für das 21. Jahrhundert.
 
 

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14.04.2018 (Samstag)

14.04.2018 - 06.05.2018

Right Here, Right Now

Alumni der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
 
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Simon Baumgart: »Tätowierung für den Rücken«, Tätowierung (2014). Foto: Etienne Dietzel
 
Die Ausstellung »Right Here, Right Now« ist ein Blick zurück und zugleich ein Blick nach vorne. Die Schau, die zum großen Frühjahrsrundgang in der Spinnerei Leipzig eröffnet, stellt mit Simon Baumgart, Matthias Frenzel, Julia Miorin, Sarah Pschorn, Stefan Schwarzer, Yu-Shen Su, Diego Vivanco und Anja Warzecha acht junge Künstlerinnen und Künstler vor, die vor kurzem ihr Studium an der BURG abschlossen haben und sich derzeit erfolgreich im Kunstfeld etablieren. Die Präsentation macht sichtbar, was die Ausstellenden während der Ausbildung geprägt hat und in welche Richtung sich ihre individuelle künstlerische Praxis nun weiter entwickelt.
 
Die durch eine Jury aus den letzten fünf Abgangsjahrgängen der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ausgewählten Positionen verdeutlichen die große Heterogenität der künstlerischen Arbeitsweisen ebenso wie die Bandbreite der künstlerischen Studiengänge an der Kunsthochschule. Sie reicht von konzeptuellen bis hin zu materialund raumbasierten Ansätzen. Unterschiedliche Medien wie Malerei, Grafik und Keramik stehen neben fotografischen, installativen und filmischen Positionen. »Right Here, Right Now« ist der Auftakt einer Reihe von Ausstellungen, in denen die BURG bemerkenswerte Positionen von Absolventinnen und Absolventen einer breiteren Öffentlichkeit vorstellt.
 
Kuratiert von Stefan Hurtig
 

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14.04.2018 - 15.04.2018

Großen Frühjahrsrundgang der SpinnereiGalerien

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Ignacio Uriarte (2014) The Ringbinder Circle, Sammlung Philara (Düsseldorf) / Foto: Nils A. Petersen
 
Sa, 14. April 2018, 11 — 18 Uhr
So, 15. April 2018, 11 — 16 Uhr
 
ASPN
Famed und Riedel
Finissage
14.04. bis 26.05.2018
Installation
 
Galerie b2
Benjamin Dittrich
Dünner Pelz
14.04 bis 12.05.2018
Malerei und Linoldruck
 
Thaler Originalgrafik
Gruppenausstellung der Künstler der Galerie
vierundzwanzigmaldreiflig
14.04. bis 19.05.2018
Papierarbeiten
 
R E I T E R | Leipzig
Steffen Junghans 
Legende
13.04. bis 09.06.2018
Fotografie/ Objekt
 
Galerie Dukan 
Duncan Wylie 
Construct 
14.04 bis 09.06 
Malerei
 
Galerie EIGEN + ART
Kai Schiemenz
Once Over Easy
14.04. bis 16.06.2018
Skulptur / Installation

Galerie Jochen Hempel
Erik Schmidt
Skyscanner
13.04. bis 25.06.2018
Malerei / Video
 
Galerie Kleindienst
Falk Gernegroß
14.04. bis 19.05.2018
Malerei
 
Marcus Ritter
Peter Schloss
Der bestirnte Himmel
Finissage
14.04. bis 15.04.2018
Installation
 
Josef Filipp Galerie
Das volle Programm
[Please Allow Me to Introduce Myself ...]
14.04. bis 19.05.2018
Malerei und mehr
 
Laden für Nichts
Stefan Vogel & Lawrence Power
Sag´s nochmal
14.04. bis 09.06.2018
Intallation/ Malerei
 
The Grass is Greener Galerie
Maribel Mas
Zeitlinien
14.4 bis 2.6.18
Grafik
 
Galerie Tobias Naehring
Ronny Bulik, Sebastian Burger, Melanie Ebenhoch, Eva Grubinger, Nadira Husain, Wilhelm Klotzek, Malte Masemann, Sophie Reinhold, Thomas Rentmeister, Oskar Schmidt, Timo Seber
Innenleben
14.04. bis 16.06.2018
Malerei, Skulptur, Objekt, Fotografie
 
Spinnerei archiv massiv
Anica Keer
Plex
Malerei/ Installation
14.04. bis 16.06.2018
//
Walther Le Kon
bildarchive 34 - to build an exhibition
Fotografie
14.04. bis 01.09.2018
 
HALLE 14
Requiem for a Failed State
Künstler: Susan Donath, Darsha Hewitt in Zusammenarbeit mit Sophia Gräfe, Tamami Iinuma, Sven Johne, KLOZIN (Wilhelm Klotzek & David Polzin), Henrike Naumann, Carsten Saeger, Malte Wandel, Katrin Winkler u.a.
Artist-in-Residence: Henry Bradley
Studierende des Seminars "Unter dem Eis" von Anna Voswinckel und Carsten Müller, Hochschule für Grafik und Buchkunst: Jane Beran, Katrin Esser, Eric Meier, Stefania T. Smolkina, Sarah Veith, Brenda M. Wald, Florian Weber
14. 04 bis 05.08.2018
 
INVITED Gastgalerien in der WERKSCHAU:
AKI Gallery (Taipeh), Galerie Nathalie Halgand (Wien), acb Galéria (Budapest), unttld contemporary (Wien), KOENIG2 (Wien), CHOI&LAGER (Köln/Seoul), Galerie Detais (Paris), Feinkunst Krüger (Hamburg), Rutger Brandt Gallery (Amsterdam), ZELLER VAN ALMSICK (Wien), Helga Maria Klosterfelde (Berlin), Rinomina (Paris), Galerie Messine (Paris), Galeria Plan B (Cluj/Berlin)
 
UNTERGESCHOSS 14
Right Here, Right Now
Alumni der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
14. April bis 6. Mai 2018
 
intershop interdisciplinaire 
Carsten Busse, Anita Kriebel 
HEIMATKUNDE
09.03. bis 28.04.2018
 
A room that
Art Coin - Was wird bleiben? 
Group Show
14.04. bis 29.04.2018
 
LIA - Leipzig International Art Programme
ALL YOU CAN'T EAT - LIA Sping Group Show 2018
Jarryd Cooper (Australia), Michelle Eistrup (Denmark), Margo Greb (USA), Penny Monogiou (Cyprus), Diego Palacios (Chile), Alex Valls (USA)
14. & 15. April 2018
 

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09.03.2018 (Freitag)

09.03.2018 - 02.04.2018

Kurt Bartel. Ans Licht

Eine Retrospektive mit Arbeiten von 1957 bis 2017
 
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Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Passage-Verlag Leipzig, mit einem Essay von Dr. Sara Tröster Klemm. www.anslicht.de
 
UNTERGESCHOSS 14
Spinnerei Leipzig
Halle 14 Eingang C
 

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09.03.2018 - 24.03.2018

Sedimente - Jubiläumsausstellung anlässlich 10 Jahre LIA Leipzig International Art Programme

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Eröffnung & Führung durch die Ausstellung im Gespräch mit kulturellen Akteuren der Stadt Leipzig am Donnerstag, 8. März 2018, um 19 Uhr / Spinnerei Werkschau (Halle 12). 

Viele Künstlerinnen und Künstler arbeiten zeitweise außerhalb ihrer vertrauten Kulturen. Die Residenz LIA – Leipzig International Art Programme fördert seit zehn Jahren diese Form von künstlerischem Nomadentum. Über 200 Künstlern und Künstlerinnen aus mehr als 40 Nationen wurde bisher durch das Programm ein Arbeitsaufenthalt von drei oder sechs Monaten in der Leipziger Baumwollspinnerei ermöglicht. Für einige Künstlerinnen und Künstler war dies der Beginn eines neuen beruflichen Lebensabschnitts. Der Ortswechsel, Atelier- sowie Gastkritikerbesuche fördern und regen an.

Die Ausstellung anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Künstlerresidenz LIA richtet den Blick auf das, was die Künstlerinnen und Künstler als Kulturträger mit auf die Reise genommen haben und was davon sie fragmentarisch in ihren Leipziger Arbeiten wieder sichtbar machen - wie Sedimente, Ablagerungen von Stoffen, die an anderer Stelle abgetragen wurden. Die Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler werden im transkulturellen Kontext zu Indikatoren politischer, wirtschaftlicher oder ökologischer Prozesse und regen zu ästhetischen Spekulationen über Weiterentwicklungen an. Die Ausstellung umfasst dabei alle Medien der Gegenwartskunst und zeigt eine Auswahl an Arbeiten von über 50 internationalen Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Anna-Louise Rolland, LIA Leiterin / Gründerin
Laura Bierau, LIA Programmkoordinatorin
 
 
 

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23.02.2018 (Freitag)

23.02.2018 - 27.02.2018

Aufführung in der Residenz vom Schauspiel Leipzig

Doris Uhlich: Every Body Electric
23./24. + 26./27.2., je 20 Uhr
 
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(c) Alexi Pelekanos
 
In „Every Body Electric“ tanzen Menschen und Maschinen. Doris Uhlich erarbeitet in der Residenz die Leipziger Version ihrer neuen Produktion mit Menschen mit physischen Behinderungen, um sich mit der spezifischen Physis in Hinblick auf Dynamik, Energie und Ekstase auseinanderzusetzen. Es wird nach Bewegung gesucht, in der die Energie wichtiger wird als die Form. Menschen tanzen, deren Körper in unserer Gesellschaft gemeinhin nicht mit Kraft assoziiert werden.

Doris Uhlich avancierte mit ihren Performances, die auf eine sehr persönliche Weise politische Themen aufwerfen, innerhalb kürzester Zeit zu einer der gefragtesten österreichischen Choreographinnen. Sie geht den normierenden Beschränkungen im klassischen Ballett auf den Grund, untersucht, wie ein Körper zum Markenzeichen werden kann, setzt Gesten des Alltags im Hinblick auf ihre Robustheit und Fragilität ins Rampenlicht und erforscht das energetische Potential von Körpern in Bezug auf ihre gesellschaftliche und politische Wirksamkeit.
 

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28.01.2018 (Sonntag)

28.01.2018 - 30.01.2018

Aufführung in der Residenz vom Schauspiel Leipzig

The Hairs Of Your Head Are Numbered
Leipzig-Premiere am 28.1. in der Residenz
 
In ihrer neuen Performance macht die Berliner Multimedia-/DigitalArts-Gruppe doublelucky productions den Körper zum Schauplatz: Mittels komplexer Technologien werden die Bedürfnisse und Defizite des Körpers in der digitalen Verstärkung spürbar.
 
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Der menschliche Körper begegnet uns zunehmend als Datenkörper. Bewegungen, Emotionen und Zustände werden vermessen, quantifiziert und in Daten verwandelt. Gleichzeitig sind quantifizierte Daten der Spiegel, in dem wir unsere Körper sehen. Während eine wachsende Anzahl von Menschen Vergnügen daran hat, mittels Life Tracking den eigenen Körper auf Schritt und Tritt zu überwachen, zu analysieren und in soziale Netzwerke zu kommunizieren, steht Smartphone-Usern eine App zur Verfügung, die anhand von Gesichtszügen die Gefühle anderer akkurat einschätzen kann. Auf der Cebit 2016 ließen sich Hunderte Menschen einen Chip unter die Haut pflanzen, über den sie mit ihrem SmartHome oder dem Bankautomaten kommunizieren können. War der Mensch bis vor Kurzem die analoge Lücke in der digitalen Welt, schließt sich diese Lücke mit unserer tatkräftigen Hilfe zusehends. Wir sind infiziert. Unsere Körper werden zunehmend zu Fremdkörpern. Und sind doch das Einzige, was wir haben. Aber wer sind wir? In ihrer neuen Performance „The Hairs Of Your Head Are Numbered“ macht die Berliner DigitalArts-Gruppe doublelucky productions den Körper zum Schauplatz: Mittels komplexer Technologien, die sie für die Theatersituation umprogrammieren, werden die Bedürfnisse und Defizite des Körpers in der digitalen Verstärkung spürbar. Gleichzeitig zielt die Arbeit darauf ab, das enorme Manipulationspotential solcher Technologien aufzuzeigen.
 

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13.01.2018 (Samstag)

13.01.2018 - 25.02.2018

Pictures for Donald

Fotografiestudierende der HGB Leipzig und der AdbK Nürnberg

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Welche Rolle spielt das fotografische Bild des Menschen in der gegenwärtigen Gesellschaft? Inwiefern beeinflussen (Selbst)Inszenierungen via Instagram, Facebook & Co und das ständige Zirkulieren von Bildern die Auseinandersetzung mit dem Portrait als traditionellem Genre der bildenden Kunst? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt, als sich im Frühsommer 2017 Studierende der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg mit den Professoren Torsten Hattenkerl und Jürgen Teller in der Abge- schiedenheit des Plattenbaus der Künstlerresidenz Libken in der Uckermark zusammenfanden. Im akademischen Alltag eher ungewöhnlich, trafen dabei sehr unterschiedliche Arbeits- und Lehrkonzepte aufeinander um sich mit einem spezifischen Ort, sich selbst und dem Anderen zu beschäftigen. Die Ergebnisse dieses Experiments bilden die erste Ausstellungsstation von „Pictures for Donald“.
 

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