BERLIN - KLONDYKE

Night of the Pawn

Kuratiert von Irmelin und Reinald Nohal

Ausstellungseröffnung am 4. Mai 2013 

Öffnungszeiten

4. Mai 2013 - 1. Juni 2013

Di - Sa 12.00 - 18.00

 

 

 

 

 

Berlin–Klondyke zeigt Werke von über 100 Künstlerinnen und Künstlern, viele sind international bekannt, einige sogar berühmt, viele gerade erst am Beginn ihres Weges. Berlin–Klondyke vermischt alle Stile, von wilden Pinselstrichen bis zu delikater klassischer Malerei, Zeichnung und Collage, Skulptur und Installation, in einer konfrontativen und zuweilen provokanten Ausstellung, die ein einmaliges Beispiel von künstlerischen Abenteuern wie des heutigen Kunstlebens in Berlin gibt.

 

Kuratiert wird Berlin–Klondyke von Irmelin und Reinald Nohal. Sie Opernsängerin, Schauspielerin und Übersetzerin aus norwegisch-dänischer Familie, er Wiener, für Jahrzehnte Besitzer der bekannten „Paris Bar“ in Berlin, Planer und Erbauer von Martin Kippenbergers „World-Wide Metro-Net“ auf der griechischen Insel Syros und in Dawson City. Dort errichtete Nohal in den 90ern sein Bunkhouse Hotel, das seitdem zahlreichen Künstlern als Artists in Residence in den Sommermonaten eine Heimat bietet.

Die erste Station von Berlin-Klondyke war in der Odd Gallery in Dawson City im Sommer 2011, sie zeigte Werke der bisherigen Artists in Residence und einen Ausschnitt des künstlerischen Schaffens in Berlin. Von Dezember 2011 bis Mai 2012 wurde die etwas erweiterte Ausstellung im Art Center Los Angeles gezeigt. In Deutschland war die Ausstellung im Kunstverein Pfaffenhofen von September bis Oktober 2012 zu sehen, und dort nun erstmals auch um Skulpturen und Installationen nochmals erweitert.

Am 4. Mai eröffnet Berlin-Klondyke seine Tore in der Leipziger WERKSCHAU anlässlich des SpinnereiGalerien Rundgangs, die Ausstellung ist bis 1. Juni zu sehen.

Im August wird Berlin-Klondyke weiter nach Österreich ziehen, wo die Ausstellung im Rahmen der Salzkammergut Festwochen am 23. August in der Hipp-Halle in Gmunden eröffnet und bis Ende September gezeigt wird.

Teilnehmende Künstler u.a. André Butzer, Björn Dahlem, Carola Ernst, Valérie Favre, Andy Hope 1930, Isabel Kerkermeier, Robert Lucander, Jonathan Meese, Markus Selg, Thomas Zipp

Außerdem präsentiert Reinald Nohal eine umfassende Dokumentation von Martin Kippenbergers "Metrostation" in Dawson City, Yukon, mit Original-Modell und Eröffnungsfilm von 1995.

WERKSCHAU

 
Als Nadelsetzerei und Sattlerei wurde die heutige Halle 12 im Jahre 1899 errichtet. Große aufstehende Oberlichtkonstruktionen versorgen die Hallenfläche mit hervorragendem Tageslicht. Die notwendigen Mittel für die Restauration der Dachkonstruktion über der einzigen Etage mit einer Nutzfläche von rund 900 m2 ließen sich nicht einfach aufbringen. Erst im Jahre 2006 gelang es der Spinnerei den englischen Künstler Darren Almond als temporären Nutzer für die Halle 12 zu gewinnen. Mit vereinten Kräften und Geldern des Künstlers, des Denkmalschutzes und der Spinnerei wurde das Dach saniert und eine neue Bodenplatte eingebaut. Darren Almonds Projekt «Terminus» mit 14 Bushaltestellen aus Auschwitz war eine erste sehr beeindruckende Installation in diesem Gebäude. Seitdem wird die Halle 12 als WERKSCHAU regelmäßig für eigene aber auch für Gastausstellungen genutzt. Die jüngste Ausstellung «Imperium» des mexikanischen Galeristen Hilario Galguera enthält u. a. ortsspezifische Arbeiten der Künstler Jannis Kounellis, Daniel Buren und Damien Hirst.

Kontakt

SPINNEREI

Leipziger Baumwollspinnerei Verwaltungsgesellschaft mbH

Spinnereistraße 7 / Halle 12

04179 Leipzig

00 49 (0) 341 – 4 98 02 00

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