WERKSCHAU

Als Nadelsetzerei und Sattlerei wurde die heutige Halle 12 im Jahre 1899 errichtet. Große aufstehende Oberlichtkonstruktionen versorgen die Hallenfläche mit hervorragendem Tageslicht. Die notwendigen Mittel für die Restauration der Dachkonstruktion über der einzigen Etage mit einer Nutzfläche von rund 900 m2 ließen sich nicht einfach aufbringen. Erst im Jahre 2006 gelang es der Spinnerei den englischen Künstler Darren Almond als temporären Nutzer für die Halle 12 zu gewinnen. Mit vereinten Kräften und Geldern des Künstlers, des Denkmalschutzes und der Spinnerei wurde das Dach saniert und eine neue Bodenplatte eingebaut. Darren Almonds Projekt «Terminus» mit 14 Bushaltestellen aus Auschwitz war eine erste sehr beeindruckende Installation in diesem Gebäude. Seitdem wird die Halle 12 als WERKSCHAU regelmäßig für eigene aber auch für Gastausstellungen genutzt. 

Kontakt:

SPINNEREI
Leipziger Baumwollspinnerei Verwaltungsgesellschaft mbH
Spinnereistraße 7 / Halle 12
04179 Leipzig
00 49 (0) 341 – 4 98 02 00
mail@spinnerei.de

Ausstellung zum Großen Frühjahrsrundgang

Während des diesjährigen Großen Frühjahrsrundgangs ist die Ausstellung "NSK: Past - Present – Future // 1984 – 2014 – 2045" in der WERKSCHAU zu sehen. 

Die von zahlreichen Veranstaltungen begleitete Ausstellung „NSK: Past – Present – Future. 1984 - 2014 – 2045“ ist eine Präsentation der historischen Entwicklung, des gegenwärtigen Status und von in die Zukunft gerichteten Projekte der ursprünglichen Neuen Slowenische Kunst als Phänomen der jugoslawischen Kunst und Subkultur der Achtziger beziehungsweise frühen Neunziger des 20.Jahrhunderts unter Berücksichtigung seiner heute vereinzelt agierenden Gruppierungen oder Nachfolgeformationen sowie des 1992 aus jenem Kontext entwickelten Kunststaats „NSK State in Time“ und dessen mittlerweile zur künstlerischen Selbstorganisation übergegangenen Bürger, die eine weltweite Community von Westeuropa über die USA bsi nach Afrika bildet. 

Diese sowohl historische Dimension als auch die gegenwärtige Wertschätzung und Entwicklung bis zu jetzigen Zeitpunkt und die Potentiale zukünftigen Aufgreifens und aktualisierenden Fortschreibens der 1980er Jahren begründeten Techniken und Semiotik aufweisen. Dabei sind neben Werken aus der Geschichte der Künstlerbewegung Neue Slowenische Kunst (NSK) auch Beiträge junger und bislang unbekannter Künstler(innen) zu sehen.

Program