WERKSCHAU

Als Nadelsetzerei und Sattlerei wurde die heutige Halle 12 im Jahre 1899 errichtet. Große aufstehende Oberlichtkonstruktionen versorgen die Hallenfläche mit hervorragendem Tageslicht. Die notwendigen Mittel für die Restauration der Dachkonstruktion über der einzigen Etage mit einer Nutzfläche von rund 900 m2 ließen sich nicht einfach aufbringen. Erst im Jahre 2006 gelang es der Spinnerei den englischen Künstler Darren Almond als temporären Nutzer für die Halle 12 zu gewinnen. Mit vereinten Kräften und Geldern des Künstlers, des Denkmalschutzes und der Spinnerei wurde das Dach saniert und eine neue Bodenplatte eingebaut. Darren Almonds Projekt «Terminus» mit 14 Bushaltestellen aus Auschwitz war eine erste sehr beeindruckende Installation in diesem Gebäude. Seitdem wird die Halle 12 als WERKSCHAU regelmäßig für eigene aber auch für Gastausstellungen genutzt. 

Kontakt:

SPINNEREI
Leipziger Baumwollspinnerei Verwaltungsgesellschaft mbH
Spinnereistraße 7 / Halle 12
04179 Leipzig
00 49 (0) 341 – 4 98 02 00
mail@spinnerei.de

INVITED: "Leipzig & Mainz" Studierende der Klasse Meller (HGB) und Anne Berning (KH Mainz) in der WERKSCHAU

In dieser Ausstellung stellen Studierende zweier unterschiedlicher Kunsthochschulen aus, die Klasse Prof. Ingo Meller / HGB Leipzig (Malerei mit medienübergreifender Ausrichtung) und die Klasse Prof. Anne Berning / KH Mainz (Malerei). Zu sehen ist eine Auswahl aus beiden Klassen, die eine große Bandbreite malerischer Möglichkeiten zeigt.

Teilnehmende Studierende: Julika Achtzig, Elsa Artmann, Christian Bär, Samuel Bich, Artjom Chepovetskyy, Samuel Duvoisin, Siegfried Füreder, Carsten Goering, Hannah Heilmann, Anette Kaiser, Fee Kleiß, Sebastian Meschenmoser, Falk Messerschmidt, Olga Monina, Larissa Mühlrath, Tetsi Pecoraro, Johannes Pegelow, Franziska Reinbothe, Thorsten Salamon, Lea Schäfer, Marc von der Hocht, Konrad Walkow, Marlon Wobst, Janka Zöller

Wichtig war es den Kuratoren, unterschiedliche Entwicklungen studentischer Arbeiten zu zeigen. Arbeiten von Studierenden, die erst vor Kurzem mit dem Hauptstudium begonnen haben und eher keine ausgeprägten Ergebnisse zeigen, sondern die ersten Ansätze ihrer Suche, stehen hier gleichberechtigt neben weiter entwickelten Arbeiten von fortgeschrittenen Studierenden und Meisterschülern.

Die Zusammenstellung soll nicht so etwas wie eine „Identität“ der einzelnen Klassen herausstellen. Nicht um Abgrenzung oder Wettbewerb geht es, sondern vielmehr darum, überzeugende studentische Positionen in einer Momentaufnahme nebeneinander zu stellen und der Öffentlichkeit einen Einblick in die aktuelle Produktion zweier Malereiklassen zu bieten.

Es bleibt dem Betrachter überlassen, herauszufinden, welcher Klasse die einzelnen Künstler zuzuordnen sind.

Öffnungszeiten: Dienstag, 24. Juni - Samstag 5. Juli
14.00 bis 18.00 Uhr (Sonntag und Montag geschlossen)